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Das Unternehmen

Die Geschichte des Unternehmens „Meran 2000 Bergbahnen AG“ ist untrennbar mit der Geschichte der Erschließung des Ski- und Wandergebietes Meran 2000 oberhalb der Kurstadt Meran verbunden.

Pioniere und Skifahrer der ersten Stunde, darunter auch Seilbahnpionier Hans Trojer, gingen zu Fuß und mit der Materialseilbahn in das Gebiet, das später Meran 2000 heißen sollte, und begannen es systematisch zu erschließen.

 

Das damalige Militärareal wurde sukzessive in ein Naherholungsgebiet für Sommer und Winter umgewandelt. 1964 ging der erste Sessellift von Falzeben aus in Betrieb. Nach und nach wurden weitere Ski-, Sessel- und Gondellifte erbaut. Am 23.08.1950 ging die „Ifinger Seilbahnen AG“ ans Netz, welche als Betreiber der Liftanlagen über 60 Jahre Bestand haben sollte und seit Dezember 2010 „Meran 2000 Bergbahnen AG“ heißt.

Die Seilbahn

Von 1968 bis 2010 brachte die Ifinger Seilbahn die Besucher vom Naiftal am Stadtrand von Meran direkt in das Ski- und Wandergebiet auf 2.000 m. Insgesamt wurden in den knapp 42 Jahren knapp 8,5 Mio. Menschen befördert. 1979 ereignete sich ein Sprengstoffanschlag auf die Ifinger Seilbahn. Dabei wurde das Tragseil komplett zerstört, der Betrieb musste für fünf Monate eingestellt werden. Nun wurde die Südtiroler Zivilgesellschaft aktiv. Mitarbeiter, Vereine und Bürger haben durch kleine Beiträge den Fortbestand der Seilbahn garantiert.

1981 wurden die Sessellifte Wallpach und Naifjoch erbaut, 1991 gingen die zwei neuen Dreiersessellifte, St. Oswald und Piffing, in Betrieb. Der nostalgische Einsersessellift von Falzeben wurde im Jahre 1998, nach 34 Jahren, mit der Umlaufbahn ersetzt. Durch die Errichtung des Wasserspeichers unterhalb des Kesselbergs und dem Ausbau der Beschneiungsanlage auf sämtlichen Pisten, hat sich im Jahre 2000 ein wahrer Qualitätssprung vollzogen. Gleichzeitig wurde der Sessellift Mittager neu errichtet. Als Ganzjahresattraktion für Kinder und Familien hat sich die 2006 erbaute Schienenrodelbahn Alpin Bob bewiesen.

Die neue Bergbahn

Am 28. Februar 2010 absolvierte die Pendelbahn nach knapp 42 Jahren ihre letzte Fahrt von Meran aus zum Piffinger Köpfl. Nach den raschen Abrissarbeiten wurde in einer Rekordzeit von nur zehn Monaten die neue Bergbahn Meran 2000 errichtet. Sie ist seit Weihnachten 2010 in Betrieb und befördert in nur sieben Minuten 120 Personen pro Kabine (+ Kabinenbegleiter) auf 2.000 Höhenmeter direkt ins Zentrum des Ski- und Wandergebiets. Eine Sensation ist die Mittelstation, die es ermöglicht, „per Knopfdruck“ zu- oder auszusteigen.

Internationale Beachtung erfuhr die Architektur. Die zweistöckigen Betonbauten halten sich mit ihren Glaselementen bewusst im Hintergrund und lassen der Seilbahntechnik in ihrer roten Einhausung den Vortritt. So gilt die Bergbahn Meran 2000 als eine der spektakulärsten Seilbahnen im Alpenraum.

Das Unternehmen heute

Die „Meran 2000 Bergbahnen AG“ ist in öffentlicher Hand, Hauptaktionär ist die Stadt Meran mit 65% der Anteile, weitere Aktionäre sind die Gemeinden Schenna, Hafling und Dorf Tirol, die Hypo Vorarlberg sowie seit 1979 zahlreiche Kleinaktionäre.

Die Bergbahnen beschäftigen im Winter rund 55 Mitarbeiter, im Sommer ca. 25 Mitarbeiter und eine dreiköpfige Verwaltung. Somit sind die Beschäftigungszahlen der Auslastung angepasst, denn der Umsatz der Bergbahnen Meran 2000 beläuft sich im Sommer auf 40% und im Winter auf rund auf 60% des Jahresumsatzes. Abseits der großen Seilbahn von Meran auf das Hochplateau unterstehen der „Meran 2000 Bergbahnen AG“ weitere fünf Lifte sowie die Umlaufbahn Falzeben und die Schienenrodelbahn Alpin Bob.

Zielsetzungen

Die „Ifinger Seilbahnen AG“ und in Folge die „Meran 2000 Bergbahnen AG“ tätigen kontinuierliche Investitionen in die Aufstiegsanlagen, sowie in Beschneiungsanlagen und in den Fuhrpark, alle vier Jahre erfolgt eine Lifterneuerung. Ziel der Investitionen ist es, die Fortbewegungsmittel stets auf dem neuesten Stand der Technik zu halten.

 

Im Mittelpunkt der aktuellen Entwicklung steht der Komfort für die Besucher, ein kundenorientiertes Angebot sowie Produktentwicklung, unter anderem auch die Erweiterung der Serviceleistungen. Ziel ist es, Meran 2000 als urbanes Skigebiet im Winter und Naherholungszone im Sommer für Einheimische und Besucher gleichermaßen qualitativ zu verbessern.