Hafling, Vöran und Meran 2000, Südtirol
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Kultur und Natur in Hafling und Vöran

Tschögglberg wird das geologisch einzigartige Hochplateau genannt, welches das Etschtal vom Sarntal trennt. Die Gemeinden Vöran und Hafling oberhalb von Meran, sowie Mölten und Jenesien oberhalb von Bozen, teilen sich die Landschaft dieser Hochebene.

Hafling und Vöran werden auch als „Sonnenterrasse Merans“ bezeichnet. Durch seine zentrale Lage eröffnet das Gebiet den Genusswanderern ein fantastisches Panorama über das Etschtal und die Bergwelt der näheren und weiteren Umgebung. Der Fernblick reicht von den Ötztaler Alpen und der Texelgruppe bis zu den Dolomiten und der Brentagruppe.

Natur und Alltagskultur

Der Tschögglberg besticht durch seine Flora und Fauna, Alpenrosen wachsen neben Seerosen, Birken und Latschenkiefern neben Lärchen. Einzigartig sind aber auch die kulturellen Besonderheiten des Hochplateaus, etwa die mit Stroh gedeckten Häuser und Stadel bei Vöran, kulinarische Spezialitäten und das gelebte Brauchtum.

Früher und heute

Früher war die Hochebene karg und nur schwer über die Saumwege vom Tal aus erreichbar. Heute ist das Gebiet gut erschlossen und ein beliebtes Wandergebiet. So bieten die Berggemeinden Hafling und Vöran unzählige Wander- und Einkehrmöglichkeiten. Spektakuläre Blicke auf die Bergwelt Südtirols bieten das Knottnkino in Vöran, die Stoanernen Mandln und der Kratzbergersee. St. Kathrein in Hafling ermöglicht den schönsten Blick auf Meran und die umliegenden Berge. Die Natur kann man entlang des Naturlehrpfades am Sulfner Weiher oder auch am Weiher Bruggn beobachten. In Kürze erreichbar sind auch die botanischen Gärten von Schloss Trauttmansdorff in Meran und der Labyrinthgarten Kränzel in Tscherms.